Der Heilige Geist

Eine Taube – oder höchste, vernunftbegabte Lichtenergie, ​bzw. kosmische Elektrizität?​

Die Menschheit steht am Beginn des Wassermannzeitalters vor der Offenbarung größter religiöser Geheimnisse. Wenn unsere Vorfahren und selbst die gelehrtesten Theologen über den Heiligen Geist nicht mehr wussten, als der Evangelist Johannes aussagte, nämlich: „Ich sah den Heiligen Geist wie (nicht ›als‹) eine Taube im Himmel schweben“ oder wie es im christlichen Evangelium auch heißt, ER wäre in Form von feurigen Zungen über den Häuptern der Apostel erschienen, so war eben nach dem Ratschluss Gottvaters, d.h. des Planetaren Logos sowie der gesamten Hellen Hierarchie der Erde, der Zeitpunkt noch nicht gekommen, um dieses Geheimnis den Menschen preiszugeben. Sie hätten es auch damals noch nicht begreifen können, weil sie im Allgemeinen von Elektrizität und Magnetismus, den beiden grundlegenden Energien des Universums, bis zu den feinsten Variationen, nichts wussten.​

Wenn das große Geheimnis des Heiligen Geistes nunmehr für die suchenden Menschen unseres Zeitalters geoffenbart werden darf, so deshalb, weil dafür heute einerseits die notwendigen wissenschaftlichen Voraussetzungen zu seinem Verständnis gegeben sind, und zweitens weil es ohne Preisgabe dieses Geheimnisses unmöglich wäre, einen wesentlich vertieften und erweiterten Gottesbegriff verständlich zu machen, der auf wissenschaftlicher Basis den Atheismus als unwissenschaftlich widerlegen kann.​

Der Sieg des Atheismus würde nämlich unweigerlich den Untergang der Menschheit herbeiführen, denn wir stehen bereits hart am Abgrund. Ein großer Teil der Menschheit wird heute bereits von Atheisten und Nihilisten beherrscht. Es kann nicht Aufgabe dieser kurzen Abhandlung sein, eine komplette Beschreibung der neuesten Erkenntnisse darüber zu geben, was man sich unter dem Heiligen Geiste genauestens vorzustellen hat, sondern lediglich den Sinn der Abbildung genauestens zu erläutern.

Der Univeralo-Tempel

UNIVERSELLER GEIST-TEMPEL​
Darstellung der göttlichen Dreieinigkeit​

Das große Geheimnis der Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit besteht nicht aus Gottvater, Gott Sohn und Heiliger Geist, sondern aus dem Heiligen Geist, dem Tor zum Eintritt in das Leben an erster Stelle, dem weiblichen Prinzip an zweiter und dem männlichen Prinzip an dritter Stelle.​

Die universelle Allgottheit oder UNIVERALO teilt sich in drei Prinzipien, wobei als erste Manifestation der Heilige Geist notwendig ist, der auch als erster in Erscheinung tritt.​

Ohne Einwirkung des Heiligen Geistes gibt es kein Leben im Universum. Das zweite oder weibliche Prinzip in der göttlichen Dreieinigkeit, der Weltraum, zugleich die unbefleckte Empfängnis, wird durch die Lichtenergien des Heiligen Geistes befruchtet.​

Darum steht das weibliche Prinzip oder die im Christentum fehlende und verleugnete Gottmutter in der Dreieinigkeit entwicklungsmäßig an zweiter Stelle.​

Sobald dann der Heilige Geist den Raum oder die unbefleckte Empfängnis bzw. das weibliche Prinzip durch seine Lichtkraft befruchtete, gebiert die Jungfrau ihren Sohn oder das männliche Prinzip, welches in der Folge auch zu ihrem Gatten wird … (Siehe auch die Geheimlehren des Taoismus, Buddhismus, Brahmanismus und der Kabbala.)​

Dadurch entsteht drittens durch weitere Teilung der Einheit das männliche Prinzip. In der Dreifaltigkeit steht also das männliche Prinzip folgerichtig an dritter Stelle und nimmt außerdem nicht etwa gleich die ersten zwei Positionen, nämlich von Vater und Sohn ein, wie dies irrtümlich im Christentum gelehrt wird. Die Aufgabe des dritten Prinzips besteht nun darin, das entstehende individuelle Leben durch Ausdehnung bzw. Bewusstseinserweiterung zu evolutionieren, das bedeutet durch Aktivität bzw. Streben nach Wissen und Vollendung zu vergeistigen.​

Diese drei Prinzipien müssen entsprechend ihren Lebensaufgaben auch im sakralen Baustil der Zukunft, in der vom Autor vorgeschlagenen »Spiralik« zum Ausdruck kommen. ​

Darum entspricht im Tempel oder Gotteshaus der Zukunft das erste Prinzip oder der Heilige Geist dem Eingang in den Tempel. Durch den symbolisch dargestellten Heiligen Geist tritt man durch das Tor der Harmonie bzw. des Gleichgewichtes von Yin und Yang, das bedeutet dem schon im Heiligen Geiste durch die Kraft UNIVERALOs keimhaft in der Einheit vorhandenen zwei weiteren Prinzipien von Frau und Mann, in das Leben ein, wobei die Frau durch den Magnetismus blau (Yin) und der Mann durch die Elektrizität rot (Yang) symbolisiert sind. Das Leben, in welches sie eintreten, ist als Eiform bzw. Lebenskonserve darzustellen und symbolisiert als Kirchenschiff das weibliche Prinzip. Der Turm hingegen, in welchem sich richtigerweise auch der Altar befinden muss, da durch ihn die geistigen Kräfte nach oben, geistig gesehen, aufsteigen, gilt als drittes oder männliches Prinzip der Dreieinigkeit in der symbolischen Darstellung. Somit lässt sich durch die Offenbarung dieser neuen religiösen Geheimnisse der von Samael/Satan, dem obersten Vertreter der Finsternis, hier auf der Erde eingeleitete Kunstzerfall bzw. die begonnene Zerstörung des sakralen Baustiles in letzter Stunde abwenden, bevor das religiöse Empfinden der Menschen durch eine, jeden echten Symbolgehalt entbehrenden Pseudokunst durch die geistige Finsternis zertreten wird, die sich in den christlichen Kirchen bereits bemerkbar macht.​

Die neuen Erkenntnisse und die Spiralik bieten die Möglichkeit, dem Zerfall des sakralen Baustiles ein Ende zu bereiten und eine moderne Kunst zu kreieren, die zugleich den modernsten künstlerischen Ansprüchen entspricht und den besten religiösen Symbolgehalt besitzt, der augenblicklich möglich und zudem für alle Religionen annehmbar ist. Damit bricht auf allen Linien das neue Zeitalter des Geistes an. ​